Spiraltreppe

Change

Tempora mutantur et nos mutamur in illis.
Die Zeiten ändern sich und wir uns in ihnen

unbekannter Autor
Ob man Change „managen“ kann, darüber lässt sich streiten. Es ist immer etwas in Bewegung. Veränderungen sind Auswirkungen von Kraftfeldern, in denen sich Menschen und Organisationen befinden. Veränderungen finden daher laufend statt – die Frage ist lediglich: wie? Sinnvolle Einflussnahme bedeutet, Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen, konsequent zu fördern und nachhaltig zu gestalten.

Was ist Changemanagement?

Change ist das geplante Gestalten von Veränderung: Von sehr langfristigen strategischen Absichten bis hin zu radikalen Maßnahmen, die dem Überleben des Unternehmens dienen.

Gerade in den letzten Jahren waren und werden wir alle mit massiven Veränderungen konfrontiert: Arbeitslosigkeit, Unternehmensübernahmen, Finanzkrise, usw. Das Schiff des Unternehmens ist nicht nur einem starken Sturm sondern gleichzeitig mehreren Unwettern ausgesetzt. Aber: es kann lernen, den Gefahren entgegenzusteuern und in neuen Häfen immer wieder sicher zu landen.

Changemanagement als selbstbezüglicher Prozess

An wen richtet sich Changemanagement?

Kunden und Kundinnen beauftragen uns mit ihren Veränderungsvorhaben in ganz unterschiedlichen Situationen:

  • Bei Erneuerung und Umsetzung der Strategie
  • Kosteneinsparung
  • Zusammenlegen oder Ausbauen von Bereichen,
  • Mobilisieren von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen für die Herausforderung
  • Verstärkung von Erneuerungsvorhaben.

Meist ist das gesamte Unternehmen an Changeprozessen beteiligt. Manchmal stehen aber auch nur einzelne Bereiche im Unternehmen vor größeren Change-Aufgaben.

Besonders für Führungskräfte liegen dabei die Herausforderungen unter anderem in folgenden Bereichen

  • Durchführen organisatorischer Veränderungen
  • Schaffen eines intakten Arbeitsumfeldes
  • Abbau hierarchischer Schranken
  • Leistungsförderung durch Synergie
  • Flexibilisierung der Arbeitsformen und Arbeitszeiten
  • Organisieren von Lernen und Entwicklung
  • Besetzen von Schlüsselpositionen nach Gesichtspunkten des Diversity-Management
  • Management von Konflikt- und Krisensituationen
  • Kündigung bzw. (manchmal gleichzeitig) Finden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Aushalten innerer Zielkonflikte und Widersprüche
  • Steuerung und Kontrolle durch Kommunikation
  • Zukunftsplanung aufgrund komplexer Szenarien
  • Integration durch Visionen und Leitbilder


Inhalte von Changemanagement

Die Changelandkarte (siehe auch Organisationsentwicklung) zeigt die Vielfalt der Changevorhaben. So verschieden  die Inhalte auch sind – sie werden im Changeprozess definiert und entwickelt. Die Leistung von KOMUNARIKO besteht in der begleitenden Prozessberatung und bei Bedarf in der Einbindung von Experten und Expertinnen wie Controllern, PR-Leuten, LogistikerInnen, usw. Wir verstehen uns hier als die ArchitektInnen und BaumeisterInnen für den Veränderungsprozess.

Wir informieren, moderieren, regen Reflexion und Feedback an, verfolgen das Vorankommen, fordern heraus und sind Ihre SparringpartnerInnen.

Change-Landkarte und Change-Konzepte

Quelle: Barbara Heitger und Alexander Doujak

Unsere Ansatzpunkte hängen ebenfalls vom speziellen Vorhaben ab. Wenn es um Neuausrichtung geht, steht die Strategie im Vordergrund. Es kann aber auch sein, dass die Aufbauorganisation und die Abläufe, also die Regeln der Zusammenarbeit das Thema der Veränderung sind. Häufig ist es so, dass die Personen selbst im Fokus der Veränderung stehen. Gemeinsam mit unseren AuftraggeberInnen loten wir aus, wo die wichtigsten Hebel für die Veränderung anzusetzen sind: Strategie – Aufbau und Abläufe – Personen.

Change Dreieck Strategie, Aufbau und Personen

Change Dreieck: Strategie, Aufbau und Personen

Quelle: Barbara Heitger

Die Ziele

Ein Veränderungsvorhaben ist dann von Erfolg gekrönt, wenn es nicht nur die Euphorie des Beginns übersteht, sondern gerade wenn alle weiterhin gesetzten Meilensteine, geplanten Maßnahmen und die unterstützten Projekte die Veränderungsenergie hoch halten und der Alltagsroutine entgegenwirken und somit das Vorankommen fördern.

Methoden

Workshops, Interviews, Großveranstaltungen, Dialoge, Coaching, Training, … Veränderungsprozesse bieten viel Raum für die individuelle Gestaltung. KOMUNARIKO achtet bei der Methodik immer auf den optimalen Mix, um auch alle jene Strömungen zu erfassen, die nicht gleich offensichtlich sind, aber manchmal tendieren, die Veränderung ins Stocken zu bringen oder in eine nicht gewünschte Richtung zu lenken. Da braucht es den achtsamen und geschulten Blick von außen.

Ablauf

Ausgangspunkt jedes Change-Prozesses ist der Unterschied zwischen einer IST-Zustands-Beschreibung und Einschätzung (current situation) und einer erwünschten SOLL-Zukunft (desired future).

Plastischer formuliert: „Wir verstehen die Notwendigkeit nicht“, sagen MitarbeiterInnen immer wieder. Oder aber auch „Es muss etwas geschehen.“

Wenn sich das Unternehmen für Change Management entschieden hat, werden die einzelnen Bereiche, in denen größere Veränderungen stattfinden sollen und jene, die stabil bleiben sollen, identifiziert. Gleichzeitig werden Schlüsselpersonen für den Veränderungsprozess gewonnen, um die Veränderungsbereitschaft im Unternehmen insgesamt zu erhöhen.

Je nach Veränderungsvorhaben werden Räume für wichtige Beiträge zur Veränderung geschaffen:

  • Um Entscheidungen zu treffen und zu steuern
  • Um inhaltlich zu arbeiten
  • Um herauszufinden, wie die Veränderung wirkt – Sounding Board
  • Um Personen(gruppen) zu stärken und zu unterstützen
  • Um den Fortschritt festzustellen

Das Gesamtbild ergibt dann die Architektur für den Veränderungsprozess, das wir auch als roadmap bezeichnen.

Diesem Fahrplan zur Veränderung folgen wir dann gemeinsam mit den vorab definierten Schlüsselpersonen. Während dieser “Reise” achten wir laufend, wie die bisherigen Entscheidungen und Aktivitäten wirken. Es werden Sichtweisen abgeglichen, auch wieder neue Entscheidungen getroffen. So erfolgt das Vorgehen während des Prozesses nicht linear, sondern reagiert wechselnd auf auftretende Veränderungen oder Unvorhergesehenes. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass Veränderung damit stärker akzeptiert wird und nachhaltiger ist.

7 Schritte im Changemanagement

7 Schritte im Changemanagement


Die Vorteile

Der Vorteil im systemischen Changemanagement liegt darin, dass das jeweilige Umfeld für das Veränderungsvorhaben mitgedacht wird und in die Vorangehensweise miteinbezogen wird.

Die Kosten für ein Changevorhaben

Unsere Honorare sind im Einzelfall abhängig von der Komplexität des Vorhabens, der Anzahl der BeraterInnen und der Dauer des Prozesses. Nach dem Erstgespräch erstellen wir ein konkretes Offert.

KOMUNARIKO

Gesellschaft für persönliche und berufliche Fortbildung,

 

Organisationsberatung und Unternehmensberatung

Top